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Machbarkeitsstudie zur firmeninternen Einführung von Ökobilanzen in einer Prüfanstalt für das Bauwesen

  • Diese Arbeit untersucht die Machbarkeit der Einführung von Ökobilanzen in einer Prüfanstalt für das Bauwesen mit dem Ziel, die Umweltwirkungen ausgewählter Prüfverfahren systematisch zu bewerten. Grundlage bilden anerkannte Standards wie DIN EN ISO 14040/44, ISO 14067 und das Greenhouse Gas Protocol. Im Fokus steht der CO₂-Fußabdruck (CFP) als Kennzahl für das Treibhauspotenzial. Drei exemplarische Prüfverfahren – Quellfugenbänder, RC-Gesteinskörnungen und Versickerungssysteme – wurden hinsichtlich ihrer Umweltwirkungen analysiert. Die Prozesse wurden in vier Kategorien unterteilt: Planung, Probenherstellung, Prüfung und Entsorgung. Die Datenerhebung erfolgte modellgestützt, wobei Emissionsfaktoren mit berechneten Verbrauchswerten multipliziert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem der Energieeinsatz sowie die Mitarbeitermobilität relevante Emissionsquellen darstellen. Als praktikable Lösung für die Bewertung kam eine Tabellenkalkulationssoftware zum Einsatz, da spezialisierte LCA-Software wie openLCA für die gegebenen Anforderungen als zu aufwendig gilt. Die Studie zeigt praxisnahe Wege zur Reduktion des CO₂-Ausstoßes auf und liefert erste Ansätze für ein systematisches Umweltmanagement in einer Prüfanstalt. Sie verdeutlicht, dass auch kleinere Unternehmen von standardisierten Ökobilanzierungen profitieren können.

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Metadaten
Author:Simon Lober
Advisor:Stefan Zigan
Document Type:Diploma Thesis
Language:German
Name:MFPA Leipzig GmbH
,
Date of Publication (online):2025/04/10
Year of first Publication:2025
Publishing Institution:Westsächsische Hochschule Zwickau
Tag:CO2-Fußabdruck; LCA-Software; Lebenszyklusanalyse; Ökobilanz
Page Number:73
Faculty:Westsächsische Hochschule Zwickau / Physikalische Technik, Informatik
Release Date:2025/08/06